Kletter-Routen
 
Im nördlichen Frankenjura gibt es tausende Kletterrouten, sechs davon gehen auf mein Konto. Das ist eigentlich nicht der Rede wert, manche haben dort über hundert neue Wege entdeckt und erschlossen. Meine Routen haben auch keine historische Bedeutung, denn die führenden Kletterer beherrschten damals schon wesentlich höhere Schwierigkeiten. Aber ich hatte trotzdem meinen Spaß dabei, diese Linien zu finden, zu erschließen und zu klettern.
Zu dieser Zeit gab es in der "Fränkischen" weniger Kletterer als heute, weniger Beschränkungen und zahlreiche Möglichkeiten für neue Touren. Nach ausführlicher Einweisung durch Oskar Bühler machte ich mich dann, ausgerüstet mit Handbohrmeißel, nagelneuen Bühlerhaken, frischem Racofix und klaren Vorgaben zur Erschließungs-Ethik, ans Werk.
Alle Touren entstanden 1982 und 1983.
 
 
Hartensteiner Wand: "Flop" 7
Hartensteiner Wand: "Abkürzer" 6
Hartensteiner Wand: "Trimmpfad" 6+
 
Röthelfels: "Pleitegeier" 7+
Röthelfels: "Lockerungsübung" 6+
 
Kühlochfels: "Drecksdach" 7
 

Hainkirche: "Rückschlag" 7-
Hainkirche: "Almöhi" 7-
Hainkirche: "Jailhouse Rock" 7
Hainkirche: "Sergeant Pepper" 6
Hainkirche: "Brechreiz" 7-
Hainkirche: "Razifummel" 8-
Hainkirche: "Stumpfsinn" 7-
(Die Routen an der Hainkirche wurden im Zuge der Kletter-Konzepte 1986 stillgelegt und alle Haken entfernt)
 

Hainkirche bei Hartenstein, mittlerer und rechter Wandteil.
 

Linker Teil. Links neben den Schildern beginnt der "Rückschlag" und führt gerade nach oben.
 

 

Mittlerer Wandteil mit "Almöhi", "Jailhouse-Rock" und "Sgt. Pepper".
 

 

 

 

Rechter Wandteil mit "Brechreiz", "Razifummel" und "Stumpfsinn".




 

Zonierungs-Schild an der Hainkirche, aufgenommen 2020.
 

Hartensteiner Wand, mit "Abkürzer" und "Trimmpfad"
 

 

Hartensteiner Wand: "Flop"


Kühlochfels bei Königstein. Das "Drecksdach" führt durch die Verschneidung bis unters Dach, quert dort nach rechts und an der markanten Schuppe nach oben.
 

 
 
Mythen und Gerüchte
[ myths and rumours ]

 
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